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Eine Allergie gegen Tiere ist gemein

Kind mit HundMein bester Freund Martin hat ein großes Problem. Sein kleiner Bruder hat eine Allergie – ausgerechnet gegen Hunde. Kaum ist ein Hund in der Nähe, kribbelt und juckt es ihn am ganzen Körper. Er kann dann nicht aufhören zu kratzen. Richtig blöd ist das, auch für Martin. Der träumt nämlich schon lange von einem kleinen Hund. Pablo soll er heißen. Ein toller Name, oder?

Eine Allergie ist kein Spaß. Das weiß auch Martin. Er ist schließlich mein bester Freund und hat mich schon oft an schlimmen Heuschnupfentagen erlebt. Dass es seinem Bruder schlecht geht, möchte Martin natürlich nicht. Doch seinen Traum von Hündchen Pablo aufgeben möchte er auch nicht. Eine verzwickte Situation.

Gemeinsam überlegen wir, was Martin tun kann. In meinem großen Allergielexikon erfahren wir, dass es gar nicht die Haare sind, sondern meist die Spucke der Tiere. Wenn Hunde, Katzen und andere Tiere ihr Fell sauber schlecken, bleiben winzige Tropfen daran hängen und wirbeln irgendwann mit den Haaren durch die Luft. Wer allergisch ist und winzige Tierhärchen einatmet, reagiert darauf mit juckender Haut, verstopfter Nase – kurz mit richtigem Unwohlsein.

Die einzige Möglichkeit: Martin müsste Pablos Hundehaare von seinem Bruder fernhalten. Leider erlauben seine Eltern Martin niemals mit Pablo in eine eigene Wohnung zu ziehen. Auch eine Ganzkörperjacke für Pablo fällt aus. Sie würde zwar das Herumfliegen der Hundehaare verhindern, an warmen Sommertagen könnte es Pablo darin allerdings unangenehm heiß werden.

Die Sache ist verdammt schwierig, aber einen Hund ganz ohne Haare gibt es einfach nicht. Abends allein im Bett habe ich eine fantastische Idee: Ich werde Martin fragen, ob er auch eine Schildkröte Pablo als Haustier akzeptiert. Sie hat keine Haare, die herumfliegen und seinen kleinen Bruder quälen. Mal sehen, was er dazu sagt. Bestimmt gefällt ihm meine Lösung für sein Problem.