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pollenflug

Dieses Mal nicht mit mir.

Auch mit einer Allergie bin ich dabei.

Jugendliche SymbolbildJeder Allergiker kommt irgendwann an diesen Punkt: Du hast keine Lust mehr auf den Pollenkalender zu achten, ständig deine Medikamente mitzuschleppen oder andere Einschränkungen in deinem Leben hinzunehmen.

Die mittleidigen Blicke deiner Mitmenschen beim zehnten Niesanfall nerven gewaltig, genauso wie das Gefühl, ständig auf der Hut vor den lästigen Pollen zu sein. Dein Entschluss steht also fest: Du willst dich behandeln lassen! Aber wie geht es jetzt weiter, welche Möglichkeiten hast du und was musst du genau beachten?

Als Allergiker kennst du die „symptomatische Allergiebehandlung“ zur Genüge, denn das heißt nichts anderes als die Einnahme von Nasenspray, Augentropfen, etc., sobald die Nase läuft oder die Augen tränen. Aber das ist eben immer nur ein Tropfen auf den heißen Stein und hilft nur kurzfristig.

Auch die „Allergievermeidung“ ist bei einer Pollenallergie so gut wie unmöglich, schließlich kannst und willst du dich nicht zu Hause einschließen und die Allergie aussitzen.

Die einzige Behandlungsmethode, die langfristig deine Symptome verringern oder sogar verschwinden lassen kann, ist die sogenannte „spezifische Immuntherapie“ oder auch „Hyposensibilisierung“. Durch eine Art „Umerziehung“ des Immunsystems wird dein Körper so an die lästigen Allergene „gewöhnt“ und reagiert damit nicht mehr so stark bis gar nicht. Hält man sich an die Einnahmevorgaben des Arztes, stehen die Erfolgschancen einer solchen Behandlung gar nicht mal so schlecht.
Außerdem hat sich auch die Durchführung in den vergangenen Jahren stark vereinfacht.

Bisher bekannt ist oft nur die Spritzentherapie, für die du regelmäßig beim Arzt vorbeischauen musst, um, du hast es dir schon gedacht, gespritzt zu werden. Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit deine Allergie mit Tabletten oder Tropfen zu bekämpfen – das ist ähnlich einfach wie die Einnahme deiner Antihistaminika, nur dass du jetzt das Übel an der Wurzel packst und nicht nur Symptome unterdrückst.

Das Beste daran ist: Du kannst das selbstständig zu Hause tun, ohne dass dafür ein Arztbesuch nötig ist. Dort schaust du nur zur Kontrolle zwischendurch vorbei – oder wenn du ein neues Rezept brauchst. Dein Hausarzt bzw. Facharzt kann dir weiterhelfen, ob bei dir eine spezifische Immuntherapie infrage kommt.