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Allergietherapie – so wie ich es will!

Erwachsene SymbolbildOb und wie man sich bei einer Allergie therapieren lässt, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab: Wie schwer sind die Symptome, auf was reagiert man allergisch, wie flexibel ist man mit seiner Terminplanung und welche persönlichen Vorlieben hat man?


Bedarfsgerecht selbst bestimmen

Hat man sich einmal dazu entschieden eine spezifische Immuntherapie zu beginnen, gilt es auch, die jeweils geeignete Therapieform zu wählen, da eine Hyposensibilisierung heutzutage auf zwei Wegen möglich ist.

Da wäre zum einen die subkutane Immuntherapie. Hierbei werden in regelmäßigen Abständen vom Arzt Spritzen verabreicht, die das jeweilige Allergen enthalten. Anschließend müssen Sie zur Kontrolle nach jeder Spritze noch für ca. 30 Minuten in der Arztpraxis verweilen, damit das seltene, aber vorhandene Risiko eines anaphylaktischen Schocks komplett ausgeschlossen werden kann.

Bei Ihrer Tagesplanung sollten Sie außerdem beachten, dass an den jeweiligen „Verabreichungstagen“ keine körperlich anstrengenden Aktivitäten durchgeführt werden sollten.

Eine andere Möglichkeit bietet sich Ihnen mit der modernen sublingualen Immuntherapie in Tropfen- oder Tablettenform. Hierbei kontrolliert Ihr Arzt lediglich die erste Einnahme, alles weitere machen Sie selbstständig zuhause: Die Tabletten oder Tropfen werden einfach unter die Zunge gegeben. Ansonsten können Sie Ihren Tagesablauf wie gewohnt planen – oder auch ganz spontan sein, denn eine Schonung des Körpers ist nicht erforderlich.


Ihre persönliche Entscheidung!

Gemeinsam mit Ihrem Arzt sollten Sie sich überlegen, welche Therapieform für Sie am besten geeignet ist. Da die Therapie in allen Fällen ca. 3 Jahre dauert, ist es wichtig, dass Sie „am Ball bleiben“. Daher sollte die Art und Weise Ihrer Behandlung auch auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sein!