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pollenflug

Allergietherapie -

jetzt pack' ich's an!

Symbolbild junge ErwachseneNun ist es also soweit: Du bist es Leid, ständig gegen deine Allergiesymptome anzukämpfen und Antihistaminika einzunehmen, die nur temporär wirken und dich außerdem häufig müde machen. Du möchtest das Übel endlich an der Wurzel packen! Die „Spezifische Immuntherapie“ kann dir hier weiterhelfen.


Doch wie funktioniert das eigentlich?

Das Prinzip der spezifischen Immuntherapie liegt darin, dein Immunsystem an genau das Allergen zu gewöhnen, das es bisher reizt und zu überschießenden Reaktionen bringt – deinen allergischen Symptomen. Dadurch verringern sich deine Beschwerden, im besten Fall wirst du sogar komplett beschwerdefrei. Bis es soweit ist, musst du jedoch eine wichtige Entscheidung treffen: Subkutan oder sublingual?


Auswahlmöglichkeiten

Da die Therapie insgesamt ca. 3 Jahre dauert, solltest du dir vorher gut überlegen, in welche Richtung du gehen möchtest, schließlich soll die Therapie auch zu dir und deinem Leben passen. Heutzutage kannst du daher zwischen zwei Therapieformen auswählen.
Da wäre zum einen die subkutane Immuntherapie, bei der du in regelmäßigen Abständen deinen Arzt aufsuchst und dir dein spezifisches Allergen unter die Haut, also subkutan, spritzen lässt. Wichtig für dich und deine Planung: Nach jeder Spritze musst du noch etwa eine halbe Stunde in der Arztpraxis bleiben, da in dieser Zeit beobachtet wird, ob dein Körper die Allergendosis vertragen hat. Es kann nämlich in seltenen Fällen zu einem anaphylaktischen Schock kommen - und dieses Risiko muss der Arzt im Auge behalten. Am gleichen Tag solltest du dich auch schonen und keinen körperlichen Aktivitäten, wie z.B. Sport, nachgehen. Eine weitere Möglichkeit bietet sich dir mit der modernen sublingualen Immuntherapie. Abhängig davon, welche Allergie du hast, kannst du z.B. deinen Baumpollenallergie mit Tropfen oder deine Gräserallergie mit Tabletten behandeln. Die erste Einnahme erfolgt dabei ebenfalls unter ärztlicher Aufsicht, danach nimmst du die Tabletten oder Tropfen einfach zuhause ein, indem du sie unter die Zunge gibst. Gut zu wissen: Körperliche Schonung ist nicht notwendig, du kannst tun und lassen, worauf du Lust hast!

Am besten besprichst du deine persönlichen Vorlieben mit deinem Arzt – gemeinsam findet ihr die für dich geeignete Therapieform!